WEKA-Kern­bohr­maschinen und Sägen am Generator

Produktbild WEKA Säge TS40LH

Welchen Generator kann ich für eine Säge oder Kernbohrmaschine von WEKA benutzen?

Kernbohrmaschinen und Sägen von WEKA arbeiten auf Baustellen häufig unter Extrembedingungen. Umso wichtiger ist es, die Bedingungen vor Ort zu kennen und die Voraussetzungen für den Einsatz eines Generators für eine WEKA-Maschine genau zu kennen.

Eine falsche Konfiguration kann zu Motorschäden, zerstörter Elektronik oder Sicherheitsrisiken führen.

Hier finden Sie allgemeine Hinweise zum Betrieb von WEKA-Maschinen mit einem Generator bzw. Transformator.

Anschließend finden Sie konkrete Werte und Anforderungen an Generatoren für einzelne WEKA-Maschinen.

Allgemeine Hinweise zu Generatoren für Diamantkernbohrgeräte 

1. Achten Sie auf die Spannung

Diamantkernbohrgeräte mit Elektromotoren benötigen beim Einschalten kurzzeitig extrem viel Energie. Der hier erforderliche Anlaufstrom liegt oft beim Mehrfachen der angegebenen Nennleistung. Ist der Generator zu schwach, bricht die Spannung zusammen und die Maschine startet nicht. Es kann zum Brandschäden kommen.

2. Achten Sie auf eine Spannungsregelung

Elektronisch geregelte Kernbohrmaschinen wie die von WEKA benötigen eine präzise Spannung, die nur durch eine Spannungsregelung zu gewährleisten ist. Eigenschaften wie Sanft-Anlauf und Überlastungsanzeigen per LED sind auf eine geregelte Spannung zwingend angewiesen.

Eine AVR-Regelung (Automatic Voltage Regulator) im Generator hält die Ausgangsspannung konstant, auch bei plötzlichen Lastwechseln.

Noch besser sind Generatoren mit Invert-Technologie. Sie liefern eine „reine Sinuswelle” und damit die zuverlässigste Stromversorgung.

Kondensator-Generatoren ohne AVR eignen sich wegen starker Spannungsschwankungen dagegen nicht für den Einsatz mit einem Kernbohrgerät.

3. Achten Sie auf die passende Dauerleistung

Der Generator, mit dem sie eine Diamantkernbohrmaschine betreiben, sollte als Dauerleistung deutlich mehr als die Nennleistung der Bohrmaschinen liefern. Für eine WEKA BL20 mit einer Nennleistung von 2200 W etwa benötigen Sie einen Generator, der im Dauerbetrieb mindestens 3200 W liefert.

Die angegebene Maximalleistung eines Generators ist ausdrücklich nicht der passende Wert, nach dem Sie sich richten dürfen.

4. Achten Sie auf Sicherheitsrisiken

Das größte Sicherheitsrisiko auf Baustellen ist meist Wasser. Zwar verfügen Kernbohrgeräte von WEKA über einen PRCD-S-Schutzschalter, der jedoch funktioniert an Generatoren nur dann zuverlässig, wenn der Generator über einen Erdungsspieß im Boden geerdet ist. Der Generator selbst sollte mindestens die Schutzart IP54 (staub- und spritzwassergeschützt) aufweisen.

Betreiben Sie außerdem am Generator keinesfalls gleichzeitig andere Geräte. Das Ein- und Ausschalten anderer Geräte kann Unterspannungs- und/oder Überspannungsspitzen verursachen, die das Gerät beschädigen können.

Anforderungen an Generatoren für WEKA-Maschinen

Genaue Hinweise für den Einsatz von Generatoren an WEKA-Maschinen finden Sie auch in der Bedienungsanleitung. Beachten Sie diese Hinweise genau. Eine Fehlnutzung kann die Elektrik zerstören.

BL20/BL21, DK11-32

Diese Geräte können an einem Generator oder bauseitigen Transformator betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind: 

  • Betriebsspannung innerhalb +5 % und –10 % zur Nennspannung
  • Inverter-Generator
  • Frequenz 50 – 60 Hz
  • Wechselspannung, Abgabeleistung mindestens 3,2 kW

DK42(E)/52(E)

Diese Geräte können an einem Generator oder bauseitigen Transformator betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

  • Betriebsspannung innerhalb +5 % und –10 % zur Nennspannung
  • integrierter automatischer Spannungsregler mit Anlaufverstärkung
  • Frequenz 50 – 60 Hz; max. 65 Hz
  • 3~ Wechselspannung, Abgabeleistung mindestens 
    DK42(E) – 400V – 5,5 kVA
    DK52(E) – 400V – 7,5 kVA

SR25-75:

Diese Geräte können an einem Generator oder bauseitigen Transformator betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

  • Betriebsspannung innerhalb +5 % und –10 % zur Nennspannung
  • integrierter automatischer Spannungsregler mit Anlaufverstärkung
  • Frequenz 50 – 60 Hz; max. 65 Hz
  • Wechselspannung, Abgabeleistung mindestens
    SR25/38 – 4,5 kVA
    SR65/68/75 – 13 kVA

HD16 und FU6D/C

Diese Geräte können an einem Generator oder Transformator betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

  • Betriebsspannung innerhalb +5 % und –10 % zur Nennspannung
  • integrierter automatische Spannungsregler mit Anlaufverstärkung
  • Frequenz 50 – 60 Hz; max. 65 Hz
  • Wechselspannung, Abgabeleistung mindestens
    230V ~ – 4,5 kVA
    400V 3~ – 4,5 kVA

HS45, HS50, TS40, TR40, TK40, FU6 D/C

Diese Geräte können an einem Generator oder Transformator betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

  • Betriebsspannung innerhalb +5 % und –10 % zur Nennspannung 
  • integrierter automatische Spannungsregler mit Anlaufverstärkung
  • Frequenz 50 – 60 Hz; max. 65 Hz
  • Wechselspannung, Abgabeleistung mindestens
    230V ~ – 4,5 kVA
    400V 3~ – 11 kVA

WS76 H und FU15D

Diese Geräte können an einem Generator oder bauseitigen Transformator betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

  • Betriebsspannung 3~ 400V ± 10%
  • integrierter automatischer Spannungsregler mit Anlaufverstärkung
  • Frequenz 50 – 60 Hz
  • Abgabeleistung mindestens 20 kVA

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