Bohrständer

Was macht einen hochwertigen Bohrständer für Kernbohr­maschinen aus? 

Kernbohr­­ständer befestigen für hohe Steifigkeit & Stabilität 

  • verwindungssteife Säule: Alu-Profil oder Edelstahl 
  • massiver Fuß, der sich nicht durchbiegt 
  • kein Spiel zwischen Schlitten und Säule 

Je größer der Bohrdurchmesser, desto wichtiger ist eine hohe Steifigkeit der Säule, sonst „wandert“ die Bohrkrone. Ein stabiler Fuß, welcher fest mit dem Untergrund verbunden ist, sorgt für Stabilität und geringe Vibrationen beim Bohren. Ob Kernbohrständer aus Aluminium oder Kernbohrständer aus Stahl, mit beiden Materialien lässt sich maximale Verwindungssteifigkeit erzielen. 

Ebenso wichtig für die hohe Qualität eines Kernbohrständers ist, dass zwischen Schlitten und Säule nicht das geringste Spiel besteht. Das sichert nicht nur eine präzise Bohrführung durch das Kernbohrgerät, sondern trägt auch erheblich zur Stabilität des Gesamtsystems bei. 

WEKA KS18

Präzise und spielfreie Führung des Maschinen­schlittens 

  • Rollenführung oder Gleitführungen mit minimalem Verschleiß 
  • kein Kippen des Schlittens, auch nicht unter Last 
  • Vorschub sauber und ruckelfrei 

Den Kernbohrständer zu befestigen, heißt, ihn sauber auszurichten, damit er das Kernbohrgerät ruhig und gleichmäßig führen kann. Dabei darf der Schlitten auch unter Last nicht kippen. Nur so ist gewährleistet, dass die Bohrkrone während der Bohrung nicht verläuft und zu hoher Mantelreibung oder Vibrationen führt. Um ein Kernbohrgerät mit Ständer präzise zu führen, ist die ebenso präzise und sauberer Befestigung zwingende Voraussetzung. 

Je nach Bauart des Kernbohrständers stehen Rollenführungen oder Gleitführungen zur Verfügung. Beide gewährleisten sehr geringen Verschleiß und ermöglichen einen sauberen, ruhigen Vorschub für präzise Bohrung. Zugleich schont ein Kernbohrgerät mit Ständer die Bohrkrone und den Motor des Kernbohrgeräts. 

Sauberer Vorschub, gute Ergonomie 

  • leichtgängiges Handrad für sicheres Führen 
  • feinfühlige Dosierung des Vorschubs 
  • Übersetzung für Beton geeignet  

Eine gute Ergonomie ist Voraussetzung für die dauerhaft sichere Bedienung eines Kernbohrgeräts mit Ständer. Hierzu zählt ein leichtgängiges Handrad sowie eine feinfühlige Dosierung, um den Vorschub millimetergenau zu führen. Ein Vorschub mit falscher Übersetzung oder zu großem Spiel ist unbedingt zu vermeiden. Bei großen Bohrdurchmessern und für schwere Arbeit an Beton sowie armiertem Beton ist ein Bohrständer mit Feinvorschub (Untersetzung) vorteilhaft.  

Kernbohrständer befestigen: sicher per Dübel oder Vakuum

  • Kombifuß für 
    • Dübelbefestigung: bietet ein Maximum an Stabilität 
    • Vakuumplatte: für schnelle, saubere Befestigung ohne Bohren 
    • Schnellspannsäule: für sicheres Verspannen zwischen Boden und Decke 
  • Planauflagefläche und justierbare Füße 

Neben der Stabilität eines Bohrständers ist die sichere Fixierung während des Bohrens essentiell. Für die Arbeit mit einem Kernbohrgerät mit Ständer haben sich drei Befestigungssysteme etabliert: die Befestigungen des Bohrständer mit einem Vakuumfuß, Befestigungssysteme mit Dübelbefestigung und der Einsatz einer Schnellspannsäule. 

Manche Bohrständer kombinieren die Möglichkeiten der Dübel- und Vakuumbefestigung und bieten damit eine maximale Variabilität, hierzu zählen der KS18, der KS50 sowie der KS30 von WEKA. 

Während Dübelbefestigungen bei der Arbeit mit einem Kernbohrgerät mit Ständer eine maximale Stabilität garantieren, aber in der Installation aufwändig sind, ermöglichen Bohrständer mit Vakuumplatte oder der Einsatz einer Schnellspannsäule ein schnelles und einfach nachjustierbares Befestigen ohne zeitaufwendiges Bohren. Welche Art der Befestigung des Kernbohrgeräts sich am besten eignet, hängt von der Bohrsituation und der Umgebung ab. Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise zum Fixieren eines Bohrständers in der jeweiligen Bedienungsanleitung.

Befestigung Kernbohrgerät inklusive exakter und variabler Winkel­einstellung  

  • saubere Neigungsverstellung  
  • feste Arretierung ohne Nachgeben 
  • Winkelskala oder Anschläge hilfreich 

Auf Baustellen wird in alle Richtungen und in sämtlichen Winkeln gebohrt. Deshalb darf es für effiziente Kabel- und Rohrverlegungen keine eingeschränkten Bohrwinkel geben. Dafür verfügen hochwertige Bohrständer für Kernbohrgeräte oftmals über kleinschrittige Winkelverstellungen. Besonders wichtig sind diese bei Wand- und Deckenbohrungen. Die Befestigung des Kernbohrgeräts bildet dabei die Grundlage für sauberes und präzises Bohren. 

Für präzise Ausrichtungen sind zudem Libellen von enormem Vorteil. Winkelskala oder Anschläge erleichtern die Einstellung und sparen Zeit. Mindestens so wichtig sind aber feste Arretierungen, die das Kernbohrgerät im Ständer ohne jedes Nachgeben befestigen und festhalten. Nur so ist gewährleistet, dass tatsächlich so gebohrt wird wie eingestellt. 

Kernbohrständer befestigen: mit hochwertigem Material und bester Verarbeitung

Selbstverständlich sind hochwertige Kernbohrständer zum Befestigen von Kernbohrgeräten immer mit mehreren Bohrmaschinen kompatibel, verfügen idealerweise über Schnellwechselplatten oder Adapterplatten und bieten immer ausreichend Bohrhub-Länge.  

Auch geringes Gewicht, Tragegriffe und Rollen sind selbstverständlich bei guten Bohrständern, um körperliche Belastung und Zeitverluste so gering wie möglich zu halten. 

Hochwertige Materialien und hervorragende Verarbeitung sollten ohnehin gegeben sein. 

Für optimale Arbeit ist die optimale Befestigung des Kernbohrgeräts jedoch zwingend die Grundlage, unabhängig von der individuellen Ausstattung des Kernbohrständers. 

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